Das Problem ist oft nicht, welchen Big Bag Sie wählen, sondernwie Sie ihn im Laufe der Zeit verwalten. Lager voller ungenutzter Big Bags, fehlende Bestände zu Spitzenzeiten der Produktion, Schwierigkeiten bei der Verwaltung verschiedener Codes – all das verursacht versteckte Kosten. Ein strukturierter Ansatz für den Einkauf und die Lagerung von Big Bags spart Platz, Liquidität und Zeit.
Der erste Schritt besteht darin, den tatsächlichen Verbrauch zu analysieren: monatliche Mengen pro Artikel, Saisonabhängigkeit, Differenz zwischen Prognosen und tatsächlichem Verbrauch. Auf der Grundlage dieser Daten können optimale Mindestchargen, Nachbestellschwellen und Sicherheitsrichtlinien erstellt werden. In vielen Fällen ist es sinnvoll, Varianten zu reduzieren, Größen und Konfigurationen zu standardisieren und verschiedene Produkte durch Aufdrucke oder Etiketten zu unterscheiden.
Die Just-in-Time-Logik für Big Bags bedeutet, einen Lieferanten zu haben, der in der Lage ist:
- sorgen für schnelle und stabile Lieferungen,
- eine eigene (oder gemeinsame) Bestandsquote beibehalten,
- das Unternehmen bei der Planung auf viertel- oder halbjährlicher Basis unterstützen,
- Notfälle und Auftragsspitzen mit einem flexiblen Logistiknetzwerk bewältigen.
Ein Partner wie Sebino Pack kann zum Beispiel Rahmenverträge mit für einen bestimmten Zeitraum festgelegten Preisen und Bedingungen vorschlagen, kombiniert mit fraktionierten Lieferungen je nach tatsächlichem Bedarf. So kann das Unternehmen die Kosten für die Verpackung planen, ohne große Mengen an Verpackungen auf Lager zu haben.
Schließlich ist es sinnvoll, ein klares Kodierungssystem zu definieren, das vom ERP-System des Unternehmens und vom Lieferanten gemeinsam genutzt wird: interne Codes, standardisierte Beschreibungen, Verweise auf technische Zeichnungen oder Produktblätter. Auf diese Weise führt selbst ein Wechsel des Einkäufers oder des Logistikansprechpartners nicht zu Verwirrung und falschen Bestellungen.
Die Optimierung des Einkaufs und der Verwaltung von Big Bags ist nicht nur eine Frage des Preises: Es geht darum, Fehler, Ausfallzeiten und Lagerkosten zu reduzieren und die vom Endkunden wahrgenommene Zuverlässigkeit zu verbessern.
